Erneuerbare Energien

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Erneuerbare Energien sind nicht nur ökologisch sinnvoll und machen unabhängig von Preisentwicklungen bei Öl und Gas. In bestimmten Fällen sind sie sogar Pflicht: um zugesagte Klimaschutzziele zu erreichen setzt der Staat mittlerweile nicht mehr nur auf Förderung, sondern auch auf konkrete Forderungen. Zu den erneuerbare Energien zählen alle Energieformen, die nach menschlichem Zeithorizont regenerativ sind: Sonnenenergie, Wasserkraft, Wind- und Wellenenergie sowie Energien aus Erdwärme oder Biomasse. Zur Nutzung all dieser Energieträger gibt es passende technologische Lösungen.

Altbauten: Baden-Württemberg verlangt mehr

Für Bestandsgebäude in Baden-Württemberg gilt seit 2010 das Erneuerbare-Wärme-Gesetz. Es schreibt vor, dass bei einem Heizungsaustauch künftig mindestens 10 Prozent der benötigten Wärme über erneuerbare Energien erzeugt werden müssen. Beispielsweise mit einer thermischen Solaranlage, einer Pellets- oder Scheitholzheizung, dem Einsatz von Biogas oder Bioöl oder einer effizienten Wärmepumpe. Wer all das nicht will, kann seinen Beitrag zur Einsparung fossiler Energien auch anders leisten: mit einer besonders guten Wärmedämmung, einer Kraft-Wärme-Kopplung, den Anschluss an ein Fern- oder Nahwärmenetz mit umweltfreundlicher Energie oder durch eine Photovoltaik-Anlage.

Bei der Auswahl hilft der Energieberater

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Die Frage, welche dieser Technologien unter welchen Bedingungen für welches Gebäude geeignet ist, ist alles andere als leicht zu beantworten. Hinzu kommt, dass entsprechende Systeme zwar häufig gefördert werden, die Förderlandschaft aber sehr dynamisch und unübersichtlich ist. Wer noch in der Orientierungsphase ist, zieht daher am besten einen Energieberater zu Rate, denn der kennt sich sowohl in Sachen Technik als auch bei der Förderung aus.

Nachrichten zum Thema Erneuerbare Energien

Beim Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland sind Bürgerinnnen und Bürger die mit Abstand wichtigste Gruppe unter den Investoren. Mehr als 50 Prozent der in Deutschland installierten Anlagen zur Stromerzeugung aus regenerativen Quellen befinden sich im Eigentum von Privatpersonen und Landwirten.mehr


Zwei aktuelle Studien zeigen, dass der Einsatz von Wärmepumpen gut geplant sein und auf einen ausreichenden Dämmstandard sowie niedrige Vorlauftemperaturen treffen sollte. Außerdem gilt es, ihre tatsächliche Effizienz im Betrieb regelmäßig zu überprüfen. Eine Broschüre des Wärmepumpen-Verbandes gibt Auskunft über die Technologie und ihren Nutzen.mehr


Wer auf regenerative Wärme umsteigt, spart jährlich im Durchschnitt fast 600 Euro Brennstoffkosten. Und verringert seinen wärmebedingten Treibhausgas-Ausstoß im Vergleich zu einer konventionellen Heiztechnik um bis zu 95 Prozent. Eine Publikation der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) stellt die Vorteile einer regenerativen Wärmeversorgung vor und erklärt die gängigsten Technologien.mehr


Erneuerbare Energien gelten oft als teuer und nicht wettbewerbsfähig, ihre Förderung soll die Volkswirtschaft belasten. Die Broschüre "Erneuerbare Energien: Kosten und Nutzen" der Agentur für Erneuerbare Energien entkräftet Vorurteile, erläutert die EEG-Umlage und wartet mit Zahlen für 2009/2010 auf. Eine Umfrage gibt die Meinung der Bevölkerung zum Thema wieder.mehr


Photovoltaik-Anlagen werden immer preiswerter. Grund dafür sind Effizenzsteigerungen in der Fertigung sowie Fortschritte in Forschung und Entwicklung. Aber auch die gestiegene Produktnachfrage hat ihren Beitrag geleistet. Sie ist in hohem Maße auf die ab 2011 geltenden Kürzungen der Einspeisevergütung zurückzuführen.mehr


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