Modernisierung

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Egal wie umfangreich eine Modernisierung auch ausfallen mag, sie sollte immer auf einer fachmännischen Betrachtung des gesamten Gebäudes basieren. Was nicht bedeutet, dass die komplette Immobilie sofort kostenintensiv überholt werden muss. Es kann sich dabei auch zeigen, dass Verbesserungsmaßnahmen an einzelnen Stellen genügen oder dass eine umfassende Modernisierung schrittweise über einen längeren Zeitraum hinweg durchgeführt werden kann.

Erst nach einer energetischen Gesamtbetrachtung modernisieren

Entscheidend ist vielmehr die Tatsache, dass ein vernünftiger Modernisierungsfahrplan nur aus einer kompetenten Analyse des baulichen und energetischen Gesamtzustands eines Hauses abgeleitet werden kann. Denn auf die Abstimmung der Maßnahmen, Baustoffe und technischen Komponenten kommt es an. Und auf die Reihenfolge: Wer beispielsweise seine Heizung austauscht und erst hinterher dämmt, steht schnell mit einem überdimensionierten Heizkessel da. Und wer seinen Energiemix um Solarenergie erweitern möchte, sollte trotzdem zuerst dafür sorgen, dass er keine fossilen Energieträger zum Fenster hinaus heizt. Grob gesprochen gilt, dass die Wärmedämmung vor Heizung und Lüftung sowie erneuerbaren Energien angegangen werden sollte.

Baden-Württemberg mit besonderen gesetzlichen Anforderungen

Wer großflächig und umfassend modernisiert, muss die Energieeinsparverordnung beachten. Und wer in Baden-Württemberg seine Heizung austauscht, wird mit den Anforderungen des Landeswärmegesetzes konfrontiert. Dieses sieht vor, dass nachher mindestens 10 Prozent der benötigten Wärmeenergie aus erneuerbaren Energiequellen stammen. Eine Aufgabe, die sorgfältige Planung voraussetzt und in der Regel die Hilfe eines Energieberaters erfordert. Der kennt sich nicht nur mit gesetzlichen Anforderungen und erneuerbaren Energien aus, sondern führt auch energetische Gebäudeanalysen durch.

Umsetzung: die richtigen Handwerker finden

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Wer schließlich weiß, was zu tun ist, braucht noch die passenden Handwerker. Kontakt zu Fachleuten aus der Umgebung erhält man mit der

Handwerker-Suche der Energieportale Baden-Württemberg

Nachrichten zum Thema Modernisierung

Eine aktuelle Studie des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik (IBP) hat ergeben, dass sich mit funkgesteuerter Hausautomatisierung bis zu 40 Prozent der Heizenergie in einem Einfamilienhaus einsparen lassen. Erzielt wird dieses Ergebnis vor allem durch die Regelung der Raumtemperaturen sowie die automatische Steuerung von Rollläden.mehr


Die Allianz für Gebäude-Energie-Effizienz (geea) stellt deutschen Altbauten ein schlechtes Zeugnis aus: Sowohl die Dämmung als auch die Heizungsanlagen lassen deutlich zu wünschen übrig. Laut geea gehendrei Viertel der in Deutschland für Raumwärme und Warmwasser verbrauchten Energie auf das Konto unsanierter Altbauten.mehr


Vor dem Hintergrund der Energieeinsparverordnung 2012 hat das Institut Wohnen und Umwelt (IWU) einen Zwischenbericht über die Kosten verschhiedener gängiger Modernisierungsmaßnahmen wie eine nachträgliche Außendämmung, die Dämmung von Keller- und oberster Geschossdecke, eine Heizungsmodernisierung oder den Austausch von Fenstern vorgelegt. mehr


Ein aktueller Trendreport Energie von co2online zeigt, dass sich der Heizenergiebedarf in Deutschland vor allem durch Sanierungen im Gebäudebestand gesenkt hat. Am meisten trugen vollsanierte Wohngebäude mit zusätzlicher Solarwärmenutzung bei: Sie benötigen knapp 52 Prozent weniger Heizenergie als vergleichbare unsanierte Gebäude.mehr


Das baden-württembergische Umweltministerium hat eine positive Bilanz zum Landeswärmegesetz gezogen. Mit die Novellierung im Jahr 2013 sollen vorhandene Potenziale allerdings noch besser ausgeschöpft werden. Im Raum steht, den im Falle eines Heizungstauschs gesetzlich vorgeschriebenen Anteil an erneuerbaren Energien auf 15 Prozent zu erhöhen und private Wohngebäude ebenfalls einzubeziehen.mehr


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