Wie wird gefördert?

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Die Förderung zu energieeffizienten Sanierungen oder zum Einsatz erneuerbarer Energien läuft in der Regel über Zuschüsse oder Kredite ab. Während Zuschüsse vor allem bei geringinvestiven Maßnahmen im Angebot sind, werden umfangreichere Vorhaben meist über ein zinsgünstiges Darlehen gefördert. Es gibt aber auch Förderprogramme, bei denen der Antragsteller die Wahl zwischen Zuschuss oder Kredit hat und gut beraten ist, genau zu kalkulieren.

Wichtig: Beantragung muss meist vor Baubeginn geschehen!

Unbedingt beachtet werden sollte der Zeitpunkt der Antragstellung: Bei vielen Förderprogrammen muss die Antragstellung vor Beginn der baulichen Maßnahmen erfolgen. Vor allem bei umfassenderen Sanierungsmaßnahmen ist für die Beantragung oft sogar eine fachmännische Gebäudeanalyse notwendig, die im Vorfeld erstellt und mit dem Antrag eingereicht werden muss – beispielsweise in Form eines EnergieSparChecks oder einer Vor-Ort-Beratung.

Sinnvoll: einen Energieberater einbeziehen

Dass eine Energieanalyse Voraussetzung für eine Förderung sein kann, macht durchaus Sinn: es wird gewährleistet, dass Maßnahmen auch wirklich an energetischen Schwachstellen ansetzen und ein hohes Einsparpotenzial haben. Was wiederum dafür sorgt, dass sowohl die Fördergelder als auch die eigenen Mittel effizient eingesetzt werden.

Auch wenn der Fördergeber nicht ausdrücklich danach verlangt ist es empfehlenswert, mit einer Energieberatung zu starten. Auch Einzelmaßnahmen sollten nur auf Basis einer Gesamtschau durchgeführt werden. Denn was nützt eine lukrativ geförderte Sanierungsmaßnahme oder der Einbau einer großzügig unterstützten Energieanlage, wenn sie an der eigentlichen energetischen Schwachstelle einer Immobilie vorbeigeht?

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